P-Konto optimal nutzen – Praxisnahe Anleitung zur Einrichtung, Nutzung und Optimierung Ihres Pfändungsschutzkontos (P-Konto)
Wer Schulden hat und von einer Kontopfändung betroffen ist, steht oft vor der Frage: Wie komme ich jetzt noch an mein Geld? Die Lösung lautet: P-Konto. Doch viele Betroffene schöpfen das volle Potenzial des Pfändungsschutzkontos nicht aus – und verschenken damit bares Geld.
In diesem Beitrag erfahren Sie schrittweise und verständlich, wie Sie Ihr P-Konto optimal nutzen, den Pfändungsfreibetrag erhöhen und mit der richtigen P-Konto-Bescheinigung mehr finanzielle Luft bekommen.
1. Was ist ein P-Konto?
Ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) ist ein Girokonto mit eingebautem Basisschutz vor Pfändungen. Jeder Kontoinhaber in Deutschland hat einen gesetzlichen Anspruch, sein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umwandeln zu lassen.
Vorteil: Monatlich sind mindestens 1.500 Euro (Stand 2025) automatisch vor Pfändungen geschützt – unabhängig davon, wie hoch Ihre Schulden sind oder wie viele Gläubiger gegen Sie vorgehen.
2. So richten Sie Ihr P-Konto ein – Schritt für Schritt
1. Konto umwandeln:
Wenden Sie sich an Ihre Bank und beantragen Sie die Umwandlung Ihres bestehenden Girokontos in ein P-Konto. Die Bank ist gesetzlich verpflichtet, dies binnen weniger Tage umzusetzen.
2. Automatischer Grundfreibetrag:
Nach Umstellung wird automatisch der Basisschutz aktiviert – aktuell 1.500 Euro pro Monat.
3. Zusätzlichen Schutz aktivieren:
Wenn Sie Unterhalt zahlen oder Sozialleistungen für andere Personen erhalten (z. B. Kindergeld), reicht der Grundfreibetrag oft nicht aus. Dann müssen Sie aktiv werden und eine P-Konto-Bescheinigung vorlegen.
3. Warum die P-Konto-Bescheinigung so wichtig ist
Mit einer P-Konto-Bescheinigung können Sie Ihren geschützten Betrag deutlich erhöhen – oft auf über 2.000 Euro monatlich. Dieser zusätzliche Schutz gilt für:
- Kindergeld
- Unterhaltsverpflichtungen
- Sozialleistungen für Kinder oder Partner
- Einmalige Nachzahlungen (z. B. Nebenkostenerstattungen)
Ohne Bescheinigung geht Ihnen dieser Schutz verloren – das Geld wird gepfändet, obwohl es Ihnen zusteht.
Tipp: Beantragen Sie Ihre Bescheinigung schnell und unkompliziert bei uns über
👉 www.p-kontobescheinigung.de
4. Freibetrag zu niedrig? So erhöhen Sie ihn!
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Pfändungsschutz trotz Bescheinigung zu knapp bemessen ist? In solchen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten:
- Anpassung durch neue Bescheinigung: Wenn sich Ihre Lebensumstände geändert haben (z. B. Geburt eines Kindes), erhalten Sie von uns eine neue Bescheinigung mit erhöhtem Freibetrag.
- Antrag beim Vollstreckungsgericht: Für Sonderfälle (z. B. einmalige Nachzahlungen, Urlaubsgeld, Steuerrückerstattungen) stellen wir für Sie einen Antrag auf Erhöhung des Freibetrags beim zuständigen Gericht.
5. Häufige Fehler beim P-Konto – und wie Sie diese vermeiden
❌ Konto zu spät umgewandelt: Jeder Tag zählt. Reagieren Sie sofort bei einer drohenden Pfändung.
❌ Keine Bescheinigung eingereicht: Der Grundfreibetrag schützt oft nicht ausreichend.
❌ Falsche Angaben: Lassen Sie die Bescheinigung von einem Fachanwalt oder einer qualifizierten Schuldnerberatung erstellen – nur so ist sie auch wirklich gültig.
6. Wir helfen Ihnen persönlich – schnell, rechtssicher & kostenlos im Erstkontakt
Als erfahrene Rechtsanwaltskanzlei und Schuldnerberatung begleiten wir Sie bei allen Fragen rund um das P-Konto – rechtssicher, menschlich und effizient. Wir erstellen Ihre P-Konto-Bescheinigung, helfen bei Anträgen zur Freibetragserhöhung und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
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Egal ob Sie Fragen zum P-Konto haben, Hilfe bei der Einrichtung benötigen oder nicht wissen, wie Sie Ihre Bescheinigung bekommen – wir sind für Sie da.
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