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Aktuelles aus dem Recht

Ohne Abmahnung keine Kündigung5. Oktober 2010

LArbG Rheinland-Pfalz ( az: 10 SA 209/08 ): Wer private Dinge während der Arbeitszeit erledigt, verletzt in der Regel seinen Arbeitsvertrag. Deswegen gleich fristlos gekündigt zu werden, ist allerdings nicht rechtens. Stattdessen muss der Arbeitgeber erst einmal abmahnen. Erst wenn dies nicht fruchtet, darf ein Angestellter auf die Straße gesetzt werden.

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Erstellt von: Caroline Brandt | Kategorie(n): Arbeitsrecht

Schadenersatz bei vorgetäuschter Krankheit

LArbG Rheinland-Pfalz (Az.: 7 SA 197/08): Der Arbeitgeber hat das Recht, von seinem Angestellten Schadenersatz zu verlangen, wenn der trotz Krankmeldung heimlich gearbeitet hat. Vorgetäuschtes Kranksein sei als vorsätzliche Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten zu verstehen, so die Richter. Im Allgemeinen läuft der Schadenersatz auf eine Kürzung des Lohns hinaus.

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Erstellt von: Caroline Brandt | Kategorie(n): Arbeitsrecht