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Erwerbsminderungsrente soll höher ausfallen

Der Bundestag hat ein Gesetz am 01.06.2017 verabschiedet. Mit diesen sollen die Erwerbsminderungsrenten künftig höher ausfallen. Ab 2018 wird die Zurechnungszeit danach schrittweise um 3 Jahre verlängert. Es würden somit Rentenansprüche zu einem fiktiven Renteneintritt von 65 Jahren hochgerechnet.

Jährlich müssen ca. 170.000 Menschen frühzeitig in Rente gehen. Dies weil sie krankheitsbedingt nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeiten können. Dies bis zu diesem Zeitpunkt erworbenen Rentenpunkte reichen meist nicht aus, um den eigenen Lebensunterhalt zu sichern. Die Erwerbsminderungsrente soll berücksichtigen, wie sich bei gleichbleibender beruflicher Tätigkeit die Rentenansprüche bis zum Renteneintritt entwickelt hätten.

Bei der bisherigen Erwerbsminderungsrente wird von einem Renteneintritt mit 62 Jahren ausgegangen. Diese soll nun schrittweise um 3 Jahre verlängert werden, nämlich von 62 auf 65 Jahre. Diese schrittweise Verlängerung wird auch in der Alterssicherung der Landwirte eingeführt.

Durch dieses Gesetzt wird sich der durchschnittliche Zahlbetrag der Erwerbsminderungsrente seit 2013 um 143 EURO pro Person erhöhen.

Erstellt von: Caroline Brandt | Kategorie(n): Sonstiges