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Schadenersatz bei vorgetäuschter Krankheit

LArbG Rheinland-Pfalz (Az.: 7 SA 197/08): Der Arbeitgeber hat das Recht, von seinem Angestellten Schadenersatz zu verlangen, wenn der trotz Krankmeldung heimlich gearbeitet hat. Vorgetäuschtes Kranksein sei als vorsätzliche Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten zu verstehen, so die Richter. Im Allgemeinen läuft der Schadenersatz auf eine Kürzung des Lohns hinaus.

Erstellt von: Caroline Brandt | Kategorie(n): Arbeitsrecht