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Mandant muss sich Fristversäumnis des Anwalts bei Erhebung einer Kündigungsschutzklage zurechnen lassen

BAG: Versäumt ein Arbeitnehmer die 3-wöchige Klagefrist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage, weil der von ihm beauftragte Anwalt die Frist vergisst, ist die Kündigung rechtswirksam. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am 11.12.2008. Eine nachträgliche Zulassung der Klage kommt nicht in Betracht. Ein Verschulden des Anwaltes stehe einem verschuldeten Fristversäumnis des Arbeitnehmers gleich (Az.: 2 AZR 472/08).

Erstellt von: Caroline Brandt | Kategorie(n): Arbeitsrecht