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Bank muss Verantwortlichkeit des Kunden für Kreditkartengeschäfte beweisen

AG München: Hat eine Bank bei einem Kunden Kreditkartenbeträge abgebucht, bestreitet der Kunde aber die Kreditkartengeschäfte und widerruft die Überweisungen, so muss die Bank beweisen, dass der Kunde die Geschäfte getätigt oder einen Missbrauch seiner Kreditkarte zu verantworten hat. Anderenfalls muss sie dem Kunden den abgebuchten Betrag zurückzahlen. Dies hat das Amtsgericht München mit Urteil vom 16.02.2009 entschieden (Az.: C 28708/08). Eine Beweislastumkehr nach den Grundsätzen des Anscheinsbeweises komme nicht in Betracht.

Erstellt von: Caroline Brandt | Kategorie(n): Sonstiges